Seit Mitte April ist das neue Wunderkind aus Googles Schmiede nun in der Dev-Version zu bekommen und wird von ausgewählten Entwicklern getestet.
Das Prinzip fußt auf dem eines Smartphones, allerdings ohne die Nachteile des Aufmerksamkeitverlustes durch das ständige Starren auf die Hand. Die Brillengläser funktionieren als Display, auf denen Daten wie Navigation o.ä. eingeblendet werden, ebenso gibt es eine integrierte Kamera, Mikrofon und Lautsprecher, womit die Wunderbrille als vollwertiges Telefon funktioniert.
Neue Dimension der Datensammlung
Gerüchten zu folge erfolgt die Auslösung der Kamera mittels Spracheingabe oder Wimpernschlag , was etliche Datenschützer auf den Plan wirft und bereits jetzt Forderungen nach Google Glass-freie Zonen laut werden. Im Gegensatz zu der offensichtlichen Absicht des Fotografierens mittels Smartphones, welches der Benutzer dann vor sich hält, lässt es sich nicht mehr so genau erkennen, ob man nun fotografiert, gefilmt oder belauscht wird. Die Privatsphäre eines jedes Einzelnen wäre gefährdet und erinnert manchen schmerzlich an Zeiten von Bespitzelung.
In Verbindung mit verschiedenen Identifikationsmöglichkeiten wie z.B. einer gelernten Gesichtserkennung, wäre dies das perfekte Spionage-Gadget.
Stylisch genug für den Alltag
Währenddessen hat Google längst den Styling Faktor von Google Glass ausgetestet und bereits sein Debut auf dem Catwalk gegeben.
Die Designerin Diane von Fürstenberg präsentierte während der New York Fashion Week im Herbst 2012 ihre Frühlings- und Sommerkollektion 2013. Zu ihren gewagten Designerkleidern und ausgefallenen Damenschuhen ließ sie einige ihrer Models mit der Google Brille auf den Laufsteg. weiterlesen »


